Hintergrund
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Bildung und Schule

Wissen als Schlüssel zum Erfolg in der Globalisierung
 
Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Es hat schon immer nur durch seinen Wissens- und Kompetenzvorsprung in der Welt bestehen können. Wie nicht zuletzt die Pisa-Studien zeigen, droht uns dieser Vorsprung verloren zu gehen. Mit billigen Arbeitsplätzen weltweit können wir in Deutschland und Berlin nicht konkurrieren. Es drohen uns noch weitere Arbeitsplatz- und Einkommverluste. 
 
Bildung und Wissen ist daher die zentrale Herausforderung der Politik.
 


Vielfalt statt Einfalt – gegen Einheitsschulen
 
Berlin, insbesondere Tempelhof-Schöneberg, ist geprägt durch eine vielfältige Schullandschaft. SPD, Linke und die GRÜNEN wollen aus ideologischen Gründen diese, den Wünschen der Eltern und den Kompetenzen der Kinder entsprechende Schullandschaft zu Gunsten einer Einheitsschule bis zur 10. Klasse zerschlagen. Das bestehende Schulsystem wurde von Rot-Rot zu Tode reformiert. Hier muss nachgesteuert, aber auch den Kindern, Eltern und Lehrern endlich langfristige Planungssicherheit gegeben werden.

Dennoch ist es richtig, dass Kinder nichtdeutscher Herkunft und sozial schwache Kinder zur Zeit wenig Chancen auf einen Bildungsabschluss, geschweige denn auf einen höheren Bildungsabschluss haben. Diese unverantwortliche Situation muss korrigiert werden.
 
Aber die Gleichmacherei und die Ablehnung von Elitenbildung wird den Kindern nicht gerecht und schadet langfristig dem Wissens- und Industriestandort Deutschland, weil wir nur durch Wissensvorsprung bestehen können. Daher müssen die Gymnasien erhalten bleiben und ebenso ausgestattet werden wie die Integrierten Sekundarschulen.
Außerdem muss sich die Schule verstärkt der Vermittlung von Werten zuwenden.
 
Ich setze mich daher ein für:
  • Beibehaltung der differenzierten, zweisäuligen Schullandschaft in Berlin und freies Wahlrecht der Eltern bzgl. der geeigneten Schulform ihrer Kinder unter Beibehaltung der Gymnasien bei gleicher Ausstattung wie IntegriertenSekundarschulen.
  • Zeitgemäße Instandsetzung und Ausstattung aller Schulen.
  • Gezielte, individuelle Förderung und Eingehen auf die Stärken und Schwächen der Kinder.
  • Mehr Kompetenzen für die Schulen und die Schulleiter bzgl. der Profilbildung, Ausstattung und Auswahl der Lehrer sowie der eigenverantwortlichen Verwaltung der Haushaltsmittel der Schule
  • Verstärkte Übernahme von Verantwortung durch Lehrer, Schüler und Eltern.
  • Frühzeitige Prüfung der Sprach- und Sozialkompetenz der Kinder mit dem 4. Lebensjahr und gezielte Förderung der Kinder, die diese Kompetenzen noch nicht besitzen. Sprache ist der Schlüssel zum Bildungserfolg.
  • Regelmäßige Sprachtests bei den Kindern, gerade auch bei Zuzug/Zuwanderung.
  • 100% Unterricht statt Unterrichtsausfall, folglich Einstellung von mehr jungen Lehrern.
  • Qualitätskontrollen des Unterrichts und regelmäßige zentrale Prüfungen.
  • Stärkung der Leistungsbereitschaft der Schüler durch Fördern und Fordern.
  • Regelmäßige Weiterbildung der Lehrer in den Schulferien und Anerkennung deren schulischen und außerschulischen Engagements für ihre Schüler.
  • Absolute Priorität im Berliner Haushalt für die Schulpolitik.

 
Stärkung der Kompetenzen der Hochschulen
 
Um in der globalisierten Welt bestehen zu können, muss Berlin als Wissens- und Dienstleistungsmetropole seine Kompetenz in dem Bereich der Wissenschaft und Forschung sowie in der Lehre konzentrieren und stärken. Berlin muss wieder zu DEM Universitätsstandort in Deutschland werden.
 
Ich setze mich ein für:
  • Verlässliche finanzielle Planungsgrundlagen für unsere Universitäten. Dazu gehört auch, dass alle Bundesländer nach dem Herkunftslandprinzip der Studierenden an den Kosten der Hochschulen beteiligt werden müssen.
  • Studiengebühren, die innerhalb einer Bandbreite von den Hochschulen pro Studiengang festgelegt werden können.
  • Stärkere Unterstützung durch das Land Berlin für die Vernetzung von Wissenschaft/Forschung und Wirtschaft. Hier ist „Adlershof“ ein richtungsweisendes Beispiel.
  • Autonomie für die Hochschulen auch bei der Auswahl der Studenten.
  • Aktive Steuerung der Qualität der Lehre und Forschung.

 
Lebenslanges Lernen 
 
In der heutigen Wissensgesellschaft hört das Lernen nicht mit dem Schul-, Hochschul- oder Berufsabschluss auf. Die Arbeitgeber in einer globalisierten Welt erwarten regelmäßige Weiterbildung auch in der Freizeit.
 
Ich setze mich ein für:
  • Die Neuausrichtung der Volkshochschulen zu dem, was der Name sagt, mit einer stärkeren Ausrichtung auf ein berufsbegleitendes und ergänzendes Bildungsangebot und weniger Freizeitangeboten. 
  • Gezielte Förderung und Qualifikation von Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern in engerer Kooperation mit der Wirtschaft mit Fokus auf freiwerdende oder neu zu schaffende Stellen.

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