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Stadtentwicklung

Die Berliner erwarten eine schöne, günstige Wohnung mit einem attraktiven, sauberen, gesunden, ruhigen, verkehrsberuhigten und natürlichen Wohnumfeld mit guten Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangeboten, Grünflächen sowie guten Schulen, Kitas und Krankenhäusern. Der Arbeitsplatz soll in der Nähe liegen und das Nahverkehrsangebot gut sein. Vor der Haustür soll sich ein kostenfreier Parkplatz befinden, und die Entfernung zu Autobahn, Fernbahnhof und Internationalem Flughafen soll möglichst gering aber ohne Lärmbelastung sein. Gleichzeitig wollen Industrie, Wirtschaft und Handel schnelle und unbürokratische Genehmigungen von Bauvorhaben in der Nähe zum Kunden. 
 
Im Bewusstsein dieser häufig gegenläufigen aber gleichwertigen Interessen ist Aufgabe einer aktiven und bürgernahen Stadtentwicklung, zwischen diesen Ansprüchen auszugleichen. Hierbei gilt es, Kompromisse zu finden und im günstigsten Fall allgemeine Zustimmung durch die Bürger zu erhalten. Dieses ist gerade in einer Metropole schwer aber nicht unmöglich. Die Bürger müssen in Planungen aktiv eingebunden werden!
 
Schwerpunkt in der Berliner Stadtentwicklungspolitik muss die Verhinderung und Rückbildung von sozialen und ethnischen Gettos sein. Hierbei hat sich das Quartiersmanagement als wenig zielgerichtetes und teures Instrument erwiesen, das auf den Prüfstand gehört. Die Bildung von sozialen und ethnischen Gettos wird im Wesentlichen verursacht durch die Perspektivlosigkeit der Anwohner. Maßgeblich ist hierbei vor allem die hohe Arbeitslosigkeit. Daher muss eine aktive Stadtentwicklungspolitik heute den Fokus auf die Wirtschaftsansiedlung legen. 
 
Jeder neue Arbeitsplatz bedeutet eine Perspektive mehr für einen Bürger!
 
Im Gegenzug müssen Prestigeprojekte, wie zum Beispiel der Neubau der Zentralen Landesbibliothek, dahinter zurückstehen. Auch muss den ideologisch geprägten Verhinderungs- und Verzögerungstaktiken von Rot-Rot-Grün entgegengetreten werden.
 
Ich setze mich ein für:
  • Ausrichtung des Einsatzes von finanziellen Ressourcen im Stadtentwicklungsbereich des Landes Berlin auf die Wirksamkeit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.
  • Frühzeitige Einbindung der betroffenen Bürger, um deren Anregungen und Bedenken berücksichtigen zu können.
  • Ausbau der A100 bis zur Frankfurter Allee sowie der Tangentialverbindung Ost.
  • "Lückenschluss" im U- und S-Bahnnetz, z.B. durch Verlängerung der U1 bis zum Adenauerplatz, wo große Teile bereits in den 1970er Jahren gebaut wurden.
  • Aktive Ansiedlungspolitik mit Bündelung auf Beschleunigung der Genehmigungen im Bezirk durch eine „One-Stop-Agency“, die durch aktive Beratung auch mögliche negative Einflüsse auf Anwohner und Bürger, z.B. durch alternative Standortangebote, verringert oder vermeidet.
  • Entwicklung von ehemaligen Industriestandorten zu Einfamilienhausgebieten.
  • Erhalt und Sicherung der Kleingartenkolonien als Erholungs- und Freizeitort für finanzschwache Berliner und für junge Familien.
  • Kritische Überprüfung des Denkmalschutzes und Reduzierung auf das Notwendige. Ein belebtes Denkmal, das der neuen Nutzung angepasst ist, ist besser als ein Denkmal, in das wegen hoher Auflagen niemand investieren will und das deshalb zur Ruine verfällt.

 
Einkaufsstraßen Hauptstraße und Tempelhofer Damm
 
Die Wiederbelebung der Hauptstraße/Potsdamer Straße zur Geschäftsstraße muss weiterhin hohe Priorität haben. Dieses wird sich auch auf die angrenzenden Problemkieze auswirken.
Auch der Tempelhofer Damm muss weiter gestärkt werden. Nach der Eröffnung des "Hafen Centers" ist hier eine deutliche Belebung festzustellen, die durch ein attraktives Angebot am Standort Rathaus Tempelhof abgerundet werden muss.
 
Für die Zukunft benötigen wir daher:
  • Hinweise auf die touristischen Anziehungspunkte entlang des Straßenzuges (z.B. Königskolonnaden, Kammergericht, Rathaus Schöneberg, alte Dorfkirche, RIAS-Gebäude etc.) und deren Vermarktung, um hier durch Touristen mehr Kaufkraft zu generieren.
  • Wiederbelebung des „Prälaten“ durch eine differenzierte Nutzung, die dem Leitbild einer pulsierenden Einkaufsstraße entspricht.
  • Wegfall des Quartiersmanagements in Nord-Schöneberg in der bisherigen Form und Einsatz der Finanzmittel in Millionenhöhe zur zielgerichteten baulichen Verbesserung der Bürgersteige und der Aufenthaltsqualität durch mehr Grün in der Hauptstraße und Potsdamer Straße.
  • Entwicklung des Parkplatzes nördlich des Rathauses Tempelhof zu einem attraktiven Einkaufsquartier.

 
Bahnhof Südkreuz
 
Um den neuen Bahnhof Südkreuz ist in den letzten Jahren ein neues Einzelhandelszentrum entstanden (z.B. IKEA, BAUHAUS, Höffner). 
 
Ich setze mich dafür ein:
  • Dieses Gebiet zu einer ausgewogenen Mischung von Wohnen, Handel, Gewerbe, Sport und Freizeitaktivitäten weiter zu entwickeln.
  • Die Schöneberger Insel von Durchgangsverkehr weitestgehend freizuhalten.
  • Den Bahnhofsvorplatz und die Schöneberger Linse zügig gem. den vorliegenden Konzepten auszubauen und insbesondere neuen Wohnraum zu schaffen.
  • Eine zügige Realiserung des Nord-Süd-Grünzuges und des Grünzuges entlang der Wannseebahn, der finanziert wird mit Mitteln der Deutschen Bahn als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für die Eingriffe in die Natur bei der Errichtung des Bahntunnels und des Hauptbahnhofes.
 


Parks erhalten und pflegen
 
Parks sind die grüne Lunge Berlins und bestimmen entscheidend das Klima und die Luftqualität der Stadt. Sie haben, wenn sie gepflegt sind, einen hohen Freizeitwert und dienen unterschiedlichen Nutzungen. Die Pflege und Erhaltung von Parks ist aufwendig aber notwendig. Neue Grünanlagen sind auf absehbare Zeit mit Landesmitteln weder finanzierbar noch zu unterhalten.
 
Ich setze mich ein für:
  • Konzentration vorhandener Landesmittel auf die Instandhaltung vorhandener Parks wie den Lehnepark, den Alten Park, den Insulaner oder den Natur-Park Schöneberger Südgelände. Nur so ist die Wohnqualität zu erhalten.
  • Gestaltung von Straßen durch Begleitgrün und Gestaltung und Pflege der Mittelinseln unter dem Aspekt des Erhalts des Straßenbildes, des günstigen Unterhalts und der Sauberkeit.
  • Unterstützung von bestehenden Anwohnerinitiativen, die sich um die Erhaltung von Grünflächen kümmern wollen. Sie müssen im Rahmen von „Public-Privat-Partnerships“ die Grünflächen mit öffentlichen Mitteln pflegen können. Neue Initiativen sollten initiiert werden.

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